Die K 8 war der achte Entwurf für ein Segelflugzeug von Rudolf Kaiser. Ihr Erstflug war im Jahre 1957.
Ziel des Entwurfs war ein robuster, einfacher einsitziger Übungssegler für den Schul- und Vereinsbetrieb. Die K 8 ist ein Schulterdecker mit Flügeln in Rippenbauweise, der Rumpf ist eine stoffbespannte Stahlrohrkonstruktion. Die letzte Version war die C-Baureihe ab 1974, Hauptmerkmale waren ein verbessertes Cockpit und großflächigere Leitwerke. Nach etwa zehn Exemplaren der K 8 C stellte Schleicher deren Produktion ein. Von allen K 8 Baureihen wurden bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 1976 bei Schleicher 875 und in Lizenz bei Schempp-Hirth sowie im Amateurbau weitere 337 Exemplare, insgesamt also 1.212 Stück gefertigt.Die K 8 ist ein äußerst leichtes Flugzeug und wird bei uns in der Anfängerschulung eingesetzt. Schüler, die ihre Segelflugausbildung auf einem Doppelsitzer wie der Blanik L23 und/oder der ASK 21 begonnen haben, machen ihre ersten Alleinflüge mit der K 8 als erstem einsitzigen
Flugzeug. Durch das geringe Gewicht steigt die K 8 auch noch bei kleinsten Steigwerten bei schwachen Wetterlagen. Bemerkenswert ist auch die niedrige Abrissgeschwindigkeit von 55 km/h. Die Streckenflugeigenschaften sind dagegen recht bescheiden.
Der Umstieg von zweisitzigen Schulungsflugzeugen auf die K 8 ist einfach, obwohl sie viel wendiger ist.
Technische Daten  
Hersteller Alexander Schleicher
Erstflug 1958
Baujahr 1964
Kennzeichen D-6038
Anzahl der Sitze 1
Spannweite 15,00 m
Flügelfläche 14,15 qm
Rumpflänge 7,00 m
Bauweise Gemischt
Leergewicht 190 kg
Max. Fluggewicht 310 kg
Mindestgeschwindigkeit 65 km/h
Höchstgeschwindigkeit 200 km/h
Geringstes Sinken 0,65 m/s bei 60km/h
Bestes Gleiten 27 bei 75 km/h