Unser zuverlässiges Motorflugzeug vom Typ Aviat Husky mit dem Rufzeiche D-ECOA ist auch unser Arbeitspferd - ohne die "Oskar Alpha" geht auf unserm Platz segelfliegerisch nichts. Da wir keine Winde am Platz haben muß sie als Schleppflugzeug jedes Segelflugzeug hochschleppen - und das fast 1000 mal im Jahr. Das Nutzluftfahrzeug die einzige komplett neuentwickelte Konstruktion, die in den USA in den mittleren bis späten achtziger Jahren in die Serienproduktion ging. Es sollte ein Nachfolger des berühmten Piper Cub werden. Kein Wunder also, dass die Konfiguration, das Erscheinungsbild und auch Einsatzgebiet dieses Flugzeuges sehr stark dem Cub ähneln. Das Design wurde ursprünglich ab 1985 von Christen Industries entwickelt, die u.a. auch die Kunstflugmaschinen der Serie Pitts entwickelte.
Der Prototyp flog zum ersten Mal im Jahre 1986. Die Zertifizierung von FAA und der Start der Serienproduktion folgten im Jahre 1987. Die Husky ist ein verstrebter Hochdecker mit einer Tandem-Sitzanordung und mit 180 PS im Verhältnis zum Gewicht starkem Triebwerk Textron Lycoming O360. Constant-speed-Prop, große Leistungsreserve und entsprechendes Flügelprofil tragen zu den ausgezeichneten Kurzstart- (STOL)-Eigenschaften.
links: Der "Uhrenladen"  
Technische Daten  
Spannweite 10,62 m
Abfluggewicht 860 kg
Leistung 180 PS
Startstrecke 60 m
Steigleistung 7,6 m/s
Der Flugzeugschlepp
Beim Flugzeug-schlepp oder kurz F-Schlepp hängt man ein Segel-flugzeug mittels eines ca. 60 Meter langen Schleppseiles an das Schleppflugzeug an. Der Schleppilot beschleunigt das Schleppflugzeug zum Start (links).
Beim Start hebt das Segelflugzeug zuerst ab, da es aufgrund seiner Aerodynamik bei geringeren Geschwindigkeiten früher flugfähig ist als die Schleppmaschine. In ca. 400-1000 m klinkt der Pilot des Segelflugzeuges aus (rechts) und das Schlepp-flugzeug setzt unverzüglich zur Ladung an - Zeit ist Geld . . .
, . . vom F-Schlepp zurück

 

 

rechts: Die Husky nach der Landung

Oben: Die ASK hinter der Husky kurz vor dem Ausklinken